Haarentfernung – so wird Ihre Haut glatt und zart

Alles über Haarentfernung, Methoden zur Haarentfernung und deren Vor- und Nachteile

Sugaring

Sugaring hat sich als mittelfristig wirkende Methode zur Haarentfernung durchgesetzt. Wie die unerwünschten Haare mit einer Paste aus Zucker, Zitrone und Wasser entfernt werden und welche Vorteile und Nachteile das Sugaring hat, wird hier erklärt.

Sugaring – der Name ist Programm: Enthaarung mit Zucker

„Sugar“ ist das englische Wort für Zucker, die Enthaarungsmethode „Sugaring“ hat ihren Namen also zu Recht: Denn zum Enthaaren wird traditionell eine Paste benutzt, die zum großen Teil aus Zucker besteht. Das Sugaring selbst hat übrigens eine jahrtausendealte Geschichte: Seit langer Zeit entfernt man im Orient schon unerwünschte Körperhaare und Gesichtshaare mit einem Mix aus Zucker, Zitronensaft und Wasser, der auch „Halawa“ genannt wird. Damals wie heute treffen sich in Arabien Frauen, kochen gemeinsam ein Halawa und betreiben Beautypflege.

Angeboten wird die Haarentfernungsmethode hierzulande als „Sugaring“, „Comfort-Sugaring“ oder „Body-Sugaring“. Enthaaren lassen sich damit Haare jeglicher Konsistenz an allen erdenklichen Stellen, bei Frau und Mann gleichermaßen.

Mitunter mischt man den drei Grundzutaten noch ätherische Öle oder Enzyme bei. Es gibt heute unzählige Rezepte für die Sugaring-Paste, oft mischt sie sich der Anwender (privat oder professionell) nach eigener (Geheim)Rezeptur. Seit Sugaring als Haarentfernungsmethode immer beliebter wurde, bieten auch  große Hersteller entsprechende Fertigprodukte an.

Sugaring – so funktioniert die Haarentfernung mit Zucker

Sugaring funktioniert ähnlich wie das gleichfalls weit verbreitete und beliebte Brazilian Waxing beziehungsweise Waxing mit Kalt-/Heißwachs. Im Unterschied dazu wird die Zuckerpaste jedoch nicht heiß/kalt aufgetragen, sondern eher lauwarm bis körperwarm. Das Gemisch wird dazu zuvor langsam erhitzt, so dass ein dickflüssiger, goldfarbener Sirup entsteht, der beim Erkalten noch zäher wird.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Zuckerpaste zum Entfernen der Haare zu verwenden. Während die einen daraus einen Ball formen, der in Wuchsrichtung über die störenden Härchen gerollt wird, tragen die anderen das Zuckerwachs mit einem Spatel auf, um es dann mit einem Stoffstreifen, der auf die bezuckerte Fläche gedrückt wird, wieder abzuheben. Wieder andere tragen die Sugaring-Paste auf die Fingerkuppen auf und tupfen damit auf die störenden Härchen – die sogenannte „Flicking“-Methode. Wird die Paste zu kalt, sprich: zu hart, könne man sie durch kräftiges Kneten mit körperwarmen Händen wieder weicher werden lassen.

Die zu enthaarende Haut sollte trocken, fettfrei und möglichst gespannt sein. Letzteres mindert den Schmerz, den das Herausziehen der Haare aus der Haut verursacht.

Sugaring: Vor- und Nachteile der Haarentfernung mit klebrigem Zucker

Entsprechend der niedrigeren Anwendungstemperatur der Zuckerpaste wird die Haut von der Paste weniger stark gereizt.  Die Sugaring-Paste hafte zudem weniger an der Haut als das Wachs, umschließe jedoch die Härchen, die es zu entfernen gilt, besser als dieses. Deshalb soll das Sugaring zum einen eine gründlichere Enthaarung zum Ergebnis haben als das Waxing und zum anderen schon bei recht kurzen Härchen (zwei bis vier Millimeter) funktionieren. Das heißt: Man muss nicht erst einen Pelz wachsen lassen, um die nächste Enthaarung durchzuführen beziehungsweise durchführen zu lassen. Hinzu komme laut Experten der positive Effekt durch die „Massage“ der Haut mit der Zuckerpaste: Sie soll dabei ähnlich wie bei einem Peeling „geschliffen“ werden und gleichzeitig sollen sich sogenannte Verklebungen des Bindegewebes dabei lösen.

Wie bei allen Epilationsmethoden wird auch beim Sugaring das Härchen aus der Wurzel gerissen. Die Haarwurzel bildet anschließend ein neues Härchen aus. Das zeigt sich nach drei bis sechs Wochen. Es heißt, dass sich das Haarwachstum bei regelmäßiger Zucker-Epilation verlangsame. Entsprechend größer werde der Abstand zwischen den einzelnen Sugarings. Und noch eine gute Nachricht für alle Sugaring-Freunde: Der Schmerz, den das Sugaring verursache soll verglichen mit dem, den Brazilian Waxing/Waxing verursacht, klein sein. Und. Da der Mensch ein „Gewohnheitstier“ sei, gewöhne er sich laut Experten mit jeder Behandlung an den Schmerz, so dass dieser von Mal zu Mal als weniger stark empfunden werde.

Sugaring – auch Problemhaut lässt sich erfolgreich enthaaren

Wegen ihrer Zutaten, die unter anderem wundheildend wirken sollen, können angeblich auch Inhaber sensibler Haut sowie Schuppenflechte-Patienten, Akne-Patienten und Besenreiser-Patienten ohne Probleme mit Sugaring-Paste enthaart werden.

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