Haarentfernung – so wird Ihre Haut glatt und zart

Alles über Haarentfernung, Methoden zur Haarentfernung und deren Vor- und Nachteile

Bikinizone & Intimbereich

 

Die Enthaarung der Bikinizone und des Intimbereiches sowie das Styling der Intimfrisur gehören heutzutage zum Lifestyle. Doch die sensible Haut in der Intimzone erfordert einen vorsichtigen und geschickten Umgang mit den verschiedenen Enthaarungsmitteln und -methoden.

Enthaarung im Intimbereich: Trotz anatomischer Hindernisse zu glatter Haut

Die Enthaarung im Intimbereich hat eine lange Tradition und neben hygienischen Gründen auch ästhetische. Gut zu wissen: Die Haut in der Bikinizone und im Intimbereich ist mit Schamhaar bewachsen, das meist kräftiger als beispielsweise das Kopfhaar ist. Die Haut selbst ist  zwischen den Beinen und den Gesäßbacken häufig etwas dunkler gefärbt als am übrigen Körper und besonders empfindlich für Reize, seien sie nun mechanischer Natur (Rasieren, Epilieren) oder chemischer (Enthaarungscreme). Die direkte Nähe zu Schleimhäuten der Scheide, des Penis und des Afters erfordert einen besonderen Umgang mit den Enthaarungsmitteln, insbesondere der Chemiekeule (Enthaarungscreme, Enthaarungsgel, Enthaarungsmousse). Erschwerend kommt bei der Haarentfernung im Intimbereich hinzu, dass dieser für Rasierer & Co. schwer zugänglich ist.

Wer den genetisch bedingten Haarwuchs im Intimbereich zur modischen Intimfrisur stylen möchte, hat viele Möglichkeiten, die unerwünschten Haare zu entfernen und den erwünschten Bewuchs zu stutzen. Mögliche Haarentfernungs-Methoden sind:

  • Schneiden und Rasieren
  • Epilieren (Zupfen mit Pinzette oder Epiliergerät)
  • Epilieren mit Wachs (Waxing mit Heißwachs, Kaltwachs oder Brazilian Waxing)
  • Haarentfernung mit chemischen Mitteln (Haarentfernungs-Creme, Haarentfernungs-Gel, Haarentfernungs-Schaum)
  • Dauerhafte Haarentfernung mit Nadelepilation
  • Dauerhafte Haarentfernung mit IPL und Laser

Kurz- und mittelfristige Haarentfernung im Intimbereich

Das regelmäßige Rasieren der Intimbehaarung alle zwei, drei Tage reizt die Haut im Intimbereich. Damit keine sichtbaren Spuren des alltäglichen Pflegerituals auf der empfindlichen Haut hinterlassen werden (zum Beispiel Pickel, die vor allem von nachwachsenden Härchen herrühren), sollte man hochwertige Rasierwerkzeuge mit stets scharfen Klingen benutzen und die rasierte Haut in Bikinizone und Intimbereich vor, während und nach der Rasur besonders pflegen, zum Beispiel mit Produkten, die Aloe vera enthalten.

Wer alle zwei bis vier Wochen Enthaarungs-Cremes zum Entfernen der Haare einsetzt, muss darauf achten, dass die empfindliche Haut des Intimbereichs diese auch gut verträgt und nicht mit Rötungen, Schwellungen oder gar Entzündungen beziehungsweise Allergien darauf reagiert. Ein Vorab-Test der zu verwendenden Enthaarungscreme im Intimbereich ist hier unabdinglich!

Die Epilation mit einem speziellen Epiliergerät bereitet Anwendern im Intimbereich mitunter große Schmerzen: Kein Wunder, denn der Epilierer reißt die Schamhaare aus der Haarwurzel aus. Hinzu kommt, dass das Epiliergerät schwer handhabbar ist, wenn man sich die Härchen im Intimbereich alle zwei bis vier Wochen entfernen will, man hat schließlich aus anatomischen Gründen kaum gute Sicht auf die zu enthaarende Stelle. Und wenn der Epilierer die Härchen nicht optimal greift, tut das Herauszupfen besonders weh.

All das sind Gründe, die immer mehr Menschen mit dem Wunsch nach enthaarter Bikinizone und enthaartem Intimbereich in die Hände erfahrener Haarentfernungs-Experten führen. Mittels Waxing und Brazilian Waxing (wirkt etwa drei bis sechs Wochen) beispielsweise lassen sich die Haare im Intimbereich komfortabel und relativ schmerzarm entfernen, wenn die Behandlung professionell durchgeführt wird. Ein zweites Augenpaar hat eben doch die bessere Aussicht auf Ihre intime Zone und kann mit erfahrenen Handgriffen schmerzarmer und gründlicher Haare entfernen als man selbst: blind für die Intimzone im eigenen Badezimmer.

Dauerhafte Haarentfernung im Intimbereich

Dauerhafte Haarentfernung mit IPL und Laser (wirkt mindestens einen Wachstumszyklus lang) wird inzwischen auch erfolgreich gegen unerwünschte Haare im Intimbereich eingesetzt. Die beiden auf der Absorption von Licht durch das Haar und Haut färbende Pigment Melanin beruhenden und im Gegensatz zur Nadelepilation flächig wirkenden Methoden haben aber ihre Erfolgsgrenzen: Weil die Haut im Intimbereich häufig pigmentierter als am übrigen Körper ist, absorbiert sie einen Großteil des Laserlichts oder IPL-Blitzlichts. Die Behandlung führt in diesem Fall nicht zu optimalen Haarentfernungs-Erfolgen. Grundsätzlich braucht die Haarentfernung im Intimbereich mit IPL oder Laser mehrere Sitzungen in Abständen von etwa sechs bis acht Wochen. Nicht zu unterschätzen ist die bei beiden Verfahren entstehende Wärmereizung der Haut, sie kann mitunter Schmerzen verursachen, insbesondere an ganz empfindlichen Stellen im Intimbereich.

Die Nadelepilation ist ein sehr langwieriges und deshalb kostenintensives Verfahren, da hiermit Haarwurzel für Haarwurzel der sichtbaren Härchen ausgeschaltet wird. Außerdem verursacht auch die Nadelepilation nicht zu unterschätzende Schmerzen.

Schreibe einen Kommentar